Rollstuhl am Tandem

Einen Bericht von Wings for People:

 

Seit 27.10.19 haben wir drei neue Rollstuhl-Tandempiloten, die uns dabei unterstützen, Rollstuhlfahrer das Gefühl des Fliegens zu ermöglichen.

Mithilfe der FLUSO Gleitschirmschule, organisierten wir einen Einweisungstag zum Erlernen des Umgangs mit unseren Flugrollstühlen.

Alle drei Piloten sind sehr erfahren und  waren höchst motiviert das Starten und Landen mit dem Rollstuhl präzise durchzuführen.

Wir trafen uns am Morgen um 10:00 für eine theoretische Einweisung durch Nathalie und Silvia von Wings for People. Wir besprachen Abläufe, technisches über den Flugrollstuhl und natürlich die Wünsche und Erwartungen der Piloten sowie die des Vereins. Klar ist, alle verfolgen das selbe Ziel: Ein unvergessliches Lächeln im Gesicht eines Menschen, der soeben die Freiheit des Fliegens erleben durfte! Ganz egal ob Fussgänger oder Rollstuhlfahrer.

Die Tatkräftigen Helfer Roman und Claude sowie Silvia und Nathalie halfen beim Auslegen der Schirme, bei der Startplatz-Wahl, beim Positionieren und Stabilisieren des Rollstuhls vor dem Start und natürlich auch einfach beim „Passagier- sein“ und geniessen.

Moritz Leiser von der FLUSO ist erfahrener Tandempilot und beschäftigt sich nicht nur mit Flugschüler, die im Rollstuhl alleine fliegen lernen möchten, sondern auch mit denen, die es nicht alleine können oder solchen die nur einen schönen Flug geniessen möchten.

Er hat bereits einige Tandemflüge mit Rollstuhlfahrern durchgeführt. Er leitete den fliegerischen Part als Fluglehrer. Herzlichen Danke für dein unglaubliches Engagement Moritz!

Es war ein lustiger und befriedigender Tag für alle Beteiligten.

Wir sind sehr stolz darauf, endlich unseren Pool an Tandempiloten zu vergrössern und hoffen auf weitere Einweisungstage mit neuen, motivierten Piloten.

 

Nun können alle Anfragen, an Wings for People schneller bearbeitet werden. Je nach Region wird der passende Pilot gefunden. Das langfristige Ziel ist es, die Schweiz regional mit Piloten abzudecken um den Passagieren lange Abfahrtswege zu ersparen.

 

Herzlichen Dank an die wunderbaren Piloten

 

Martin Giller (Region Interlaken)

Fabian Schaffer (Region Zug)

Hannes Beutler (Region Bern)

 

Ihr leistet Grosses!

Fiesch nach Flims

Mitem Airbuddy Dani unterwägs
Min Ersti 100km Yesss

So Abfahrt mitem Auto Richtig Landeplatz 6.15 Uhr.
Schwyz Abfahrt 7.01 Uhr denn Umstiege in Erstfeld, Guet sowit.
Denn chont doch dr Börner im Zug Richitg Göschene. Abfahrt 7.37 Uhr.... Hehe Abfahrt?? Nachere gfühlte halbe Stund esch de Tatsächlech de Zug immer no blibe stoh. Was esch au los... Tatsächlech kei Zugfüehrer dinne, Häää beni im Falsche Film??
Zug usgfalle denn halt wenn de Herr oder Dame verpennt gits halt de Zug 1h spöter.
De rest nach Fiesch esch de weder Planmässig gloffe oder zumindest nach Fahrplan :-P
Dobe entläre, die Warme Sache ahzieh und Startbereit mache.
Start super gange ab in Schluch und in 6min scho ah de Basis, das verspricht ja viel höt, yes
Bis zum Sidelhorn prima gange meistens ah de Basis womer häre ghöre
Grimsel eher Nord öberquert und dört weder super ufe gange. Ab an Rhonegletscher Richtig Furkapass dasmal esch de Dani vorus gange.
Hinde bim Tätsch simmer rächt tüüf gsi bi mir esches zum Glück besser gange dasi weder dobe ah de Krete gsi bin. Zäme simmer de Richtig Andermatt öbere an Windräder. Hinde drah esch de rächt Post abgange bis mir de weder gnueg höchi gha händ für de letzti Pass Nr. 3 für höt.
Gschafft... Mir sind im Graubünde so genial es het bis do häre glängt scho mal. Richtig Schwyz oder doch Chur? Wolke säge beides und so dänke mir das Richtig Chur die besser Wahl esch für üs. Bim Piz Glivers Dadens simmer de weder tüüf gsi... Schlüsselstell warschindli?? Total Neuland für eus beidi. Geduld esch immer guet beidi weder ah de Basis obe.
100km bald in Sicht, Flims kurz vorem Crap Sogn Gion ändli mis Saisonzeil 2018 --->100km erreicht.
Am Egge bim Trin Mulin plötzlech Vollgas Talwind vo Chur här, no Way vorwärts und leider au viel ztüüf.
Landeplatz bim grosse Fäld hinde drah, turbulänt aber zhinderscht einigermasse ok für zum Lande.
Nach knapp 5h simmer Safe mit riisige Smiles glandet.

Heifahrt danke mir am Rene und am Jonas wo üs 2 mitgnoh händ fast hei, es riiise Dankeschön Jungs

Ready for 2018?

So der Schnee ist endlich weniger geworden, nun war es an der Zeit, für die Startplätze, die Windsäcke und unsere Schweizer Fahne zu wechseln.

Fluggebiet Ramenegg:

 

Landeplatz Morgarten

Fluggebiet Zugerberg

 

Der alte Windsack


Natürlich kommt der Spass nicht zu kurz


Unsere Schweizer Fahne im neuen Glanz

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Gubel Soaren

Die anhaltende mässige Bise gab und die Gelegenheit wieder mal zu Soaren am Gubel. Alex, Mimu und ich soaren um die Wette, wie es war seht ihr im folgenden Video

Streckenflug Fanas

Nun nach so einem tollen Samstagsstreckenflug kann es denn noch besser werden?... Ja das kann es, am Sonntag ;-)

Die heutige Truppe heisst Christoph, Dani und ich. Besammlung war am Hochstuckliparkplatz um 8.30 Uhr. Die Fahrt nach Fanas ging reibungslos ohne Stau und ohne Zwischenfälle. Am Startplatz waren noch nicht so viele Personen wie man eigentlich sonst antrifft. Nach ca drei-viertel Stunde wars dann soweit sich langsam bereit zu machen für den Start. Christoph ging von uns als erster an den Start mit seinem Triton 2. Dani anschliessend mit seinem Carerra und zum Schluss des 3er Teams ich mit meinem Nexus. Die beiden waren schon verschwunden als ich den ersten Schlauch gefasst habe und mich langsam hochdrehte. Mit ca 2500m verliess ich den ersten Schlauch für die erste Querung. Mit ca 400m Höhenverlust war ich angekommen und sehe weiter hinten Dani über dem Wald Kreisen.

Weiter hinten sehe ich schon viele Schirme so weit oben. Ich auch bald?? Ja, das wäre doch super! Ich flog mal Richtung Dani hin als ich sah das er was weniges gefunden hatte. Kurz vor erreichen hab ich auf dem Vario immer mehr pipsen und scheinbar ist wohl da ein Schlauch der mich hochträgt. Mit gutem Steigen trägt er mich auf über 3000m hoch, was für ein Gefühl, dann ab in die nächste Talquerung Richtung Madrisa. Der Pommes-Frites Schlauch stand recht zackig und es ging wieder suverän nach oben. Kurz vor der Schildflue war dann Dani's und mein Wendepunkt als wir sahen, dass viele wo weiter hinten geflogen waren, sehr tief zurück kamen. Christoph war uns schon wieder entgegengekommen. Beim Hammerschlauch kurbelte ich aus dem vollen und mit 6.5m/s bis zur Basis von 3248m das ich erreichte. Brrr kalt... ab nach Fanas.

Zurück am Sassauna war mir dann nicht ganz so kalt wie vorhin und beschloss mit Dani wieder hoch zu drehen. Die Thermik war auch da sehr zuverlässig und so war es nicht sonderlich schwierig aufzudrehen, next Stop Richtung Vilan. Angekommen habe ich dann gemerkt, das er vom Rheintal überspühlt war. Nix wie weg bevor es noch ungemütlicher war als sonst schon. Ausgleiten Richtung Tal nach Schiers. In der Mitte des Tals war dann plötzlich steigen angesagt  mit ca 1.5m/ bis 2.5m/s. Mitte Tal steigen? Kann nichts gutes heissen, dann entschloss ich mich lieber oben neben der Bahn am Landeplatz reinzufliegen als unten im Tal. Dani landetet in Schiers und Christoph in Landquart. Zusammenpacken, Dani und Christoph holen und ab nach Hause. Leider ging es ein wenig länger da es Stau hatte. Toll Jungs, wieder einmal ein Erfolgreicher Streckenflugtag.

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